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743 ließ sich Bonifatius von Karlmann einen verlassenen und verfallenen Königshof im Waldgebiet der
Buchonia übertragen. Der Ort hieß damals Eichloh. Am 12. März 744 errichtete Sturmius mit sieben Gefährten ein Kreuz an der Stelle, an der später das Kloster entstand. Am 9. Juli 754 erreichte der Leichnam des heiligen Bonifatius Fulda. Das Grab wurde sofort zum Ziel zahlloser Wallfahrer. Schenkungen und Spenden brachten dem Kloster viel Besitz, der als Streubesitz von Norditalien bis nach Friesland, vom Elsaß bis nach Thüringen reichte.
Die Klostergemeinde umfasste bereits 779, beim Tod des ersten Abtes Sturmi, etwa 400 Mönche. Bereits vor Bischof Ratgar (802 - 817) wurde dann mit dem Bau einer neuen, größeren Kirche begonnen. 819 wurde die
Ratgarbasilika, die größt e Kirche nördlich der Alpen, eingeweiht.In den Jahren 819
- 822 wird die Michaelskirche gebaut, deren Krypta heute zu den ältesten Kirchenräumen Deutschlands zählt. Zwischen 822 und 842 war Rabanus Maurus, der “Lehrmeister Deutschlands” Abt in Fulda, dem der berühmte Pfingshymnus
“Veni creator Spiritus” zugeschrieben wird. Später wird er Bischof von Mainz. 1712 wurde die heutige Kirche eingeweiht. |
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