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Nach einem Spaziergang nach Kämmerzell am Sonntag ging der Weg am Montag so richtig los: von der Rochuskapelle durch Pfordt und Schlitz führte der Weg nach Grebenau. Die Übernachtung im Sportlerheim ist ein
freudiges Ereignis, da dort Duschen vorhanden sind. Am Dienstag zo die Wallfahrtsgruppe betend, singend und schweigend, nach Burg Herzberg. Da dort die Petersberger Pfarrjugend ihr Zeltlager hielt, wurde die
Pilgergruppe vom Petersperger Kaplan Jan Kremer begrüßt und zu einer Stärkung eingeladen. Weiter führte der Weg in die Pfarrgemeinde St. Adalbert in Neukirchen/Knüll. Mittwoch ist einer der anstrengendsten Tage. Als am
Mittag Frielendorf erreicht wurde, war der härteste Teil geschafft und die von der Pfarrgemeinde spendierte Suppe brachte verbrauchte Energie zurück. Pfarrer Diethelm Vogel ließ es sich nicht nehmen, die Wallfahrer zu
begrüßen. Borken wurde am Abend erreicht. Die fürstliche Bewirtung durch Borkener Frauen und das traditionelle Baden in der Stocklache, einem See der durch den ehemaligen Braunkohletagebau entstanden ist, machen
Borken zu einem liebgewordenen Quartier. Während in den bisherigen Tagen die Sonne lachte, begann der Donnerstag mit heftigem Regen, der uns bis zum Ziel, dem Grab des Heiligen Wigbert im Fritzlarer Dom begleitete. |
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In der Dankmesse in der Krypta des Domes, die Jugendpfarrer Thomas Maleja in Konzelebration mit Schulpfarrer Peter-Martin Schmidt feierte, forderte der Jugendpfarrer ausgehend vom Evangelium die jungen
Pilger auf das eigene Glaubensleben nicht auf Sand zu bauen, sondern auf Felsen zu verankern, um auch in den Stürmen der Zeit Stand zu halten. Wigbert habe dies als Abt von Fritzlar in der Klosterschule den jungen
Mönchen vermittelt. So konnte Sturmius im Auftrag des Bonifatius durch die Fritzlarer Ausbildung gestärkt im Jahre 744 das Kloster Fulda gründen. Wenn die Wallfahrt nichts für den kommenden Alltag bewirke, sei sie
umsonst gewesen, betonte Maleja und ermunterte die Jugendlichen durch die erlebten spirituellen Tage den Schul-, Studien- oder Arbeitsalltag auch geistlich zu gestalten. Nach der originellen Domführung durch
Domküster Alfred Matthäi freuten sich die Pilger auf ihr Quartier, das “Hotel Ursulinenschule” mit Hallenbad, das auch diesmal wieder bis spät in die Nacht genutzt wurde. Am Freitag machten sich die Pilger auf die
Heimreise, diesmal allerdings nicht zu Fuß, sondern mit Hilfe von Kraftfahrzeugen. |
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